Soziales Engagement
 

Engagement der Bruderschaft

Die St. Sebastianus Bruderschaft 1484 Erkrath e.V. engagiert sich in vielfältigen sozialen Projekten, die sowohl lokal als auch überregional Menschen in Not unterstützen. 

 

Dabei unterscheidet die Bruderschaft zwischen eigenen Initiativen und den Projekten, die vom jeweiligen Königspaar gefördert werden – dem sogenannten Königsprojekt. Auf diese Weise wurden schon viele verschiedene Initiativen und Einrichtungen unterstützt. Weitere Informationen zu den Projekten findest du unter der Rubrik "Gemeinnützige Projekte".

Darüber hinaus verleiht die Bruderschaft jedes Jahr den Sebastianus Ehrenpreis.

 

Durch dieses Engagement leistet die Bruderschaft einen bedeutenden Beitrag zur Gemeinschaft und lebt die Werte von Solidarität und Nächstenliebe vor.

Wenn du unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen möchtest, freuen wir uns über deine Kontaktaufnahme unter vorstand@bruderschaft-erkrath.de.


Unsere Kontoverbindung:

IBAN: DE84 3015 0200 0003 4026 33
BIC: WELADED1KSD


Aktuelles Königsprojekt - Heiligenhäuschen am Korresberg

In exponierter Lage hoch auf dem Erkrather Korresberg, am Schnittpunkt der Erkrather Straße und der Kreuzstraße mit dem sogenannten Römerweg, steht seit Jahrhunderten das Heiligenhäuschen. Seit Generationen ranken sich zahlreiche Erzählungen und Sagen um das kleine Bauwerk, begünstigt durch seine Lage an einer alten Wegekreuzung und die unklare Herkunft des Geländenamens Korresberg. 

 

Der Grund hierfür liegt vor allem in der äußerst spärlichen Quellenlage. Bis heute existiert kein urkundlicher Beleg für den Zeitpunkt der Errichtung der Kapelle. Der einzige gesicherte Hinweis findet sich in einer Inschrift über der Tür. Sie belegt, dass das Heiligenhäuschen im Jahr 1617 auf Kosten des damaligen Mettmanner Amtsrichters Bernhard von Gohr und seiner Ehefrau Christina Cluten renoviert wurde. Zu diesem Zeitpunkt bestand das Gebäude bereits, wie alt es damals schon war, bleibt jedoch ungewiss. Wahrscheinlich entstand die Kapelle im 15. Jahrhundert. 

 

Solche Kapellen an Wegekreuzungen waren im späten Mittelalter weit verbreitet und Ausdruck einer tief verwurzelten Volksfrömmigkeit. Möglicherweise steht der Bau in Zusammenhang mit der 1416 in Erkrath gegründeten „Bruderschaft Unserer Lieben Frau“, eine religiöse Gemeinschaft frommer Frauen und Männer, die über ausreichende finanzielle Mittel verfügte und sich der religiösen Andacht widmete. 

 

Unabhängig von offenen Fragen zur genauen Entstehung ist das Heiligenhäuschen eines der ältesten erhaltenen Gebäude Erkraths. Seit vielen Jahren kümmern sich Mitglieder der Bruderschaft um die Pflege des Gebäudes und seines Umfeldes. 

 

In den letzten Jahren wurde festgestellt, dass größere Renovierungsarbeiten am Heiligenhäuschen notwendig sind. Unser Königspaar Jürgen und Petra Ziegner gab daraufhin den Anstoß, hier aktiv zu werden. Bereits in der Vorbereitungsphase des Projektes zeigte sich, dass die Probleme deutlich größer waren als zunächst angenommen. Ein beauftragtes Gutachten ergab, dass aufgrund des lockeren Untergrundes und durch Abschwemmungen des Hügels die Standfestigkeit des Heiligenhäuschens gefährdet ist. Vertreter der Kirche wurden informiert und gemeinsam mit allen Beteiligten, darunter die Stadtverwaltung, die Kreisverwaltung und die zuständigen Denkmalbehörden, wurde die Situation erörtert. In der Folge konnte kurzfristig eine Lösung zur Festigung des Untergrundes auf den Weg gebracht werden. Diese Sicherungsmaßnahmen sollen zeitnah umgesetzt werden. Die hierfür notwendigen Kosten werden von den genannten Institutionen getragen. 

 

Im zweiten Schritt können dann die geplanten Renovierungsarbeiten am und im Heiligenhäuschen beginnen. Neben der Bruderschaft engagieren sich hier auch die Ecroder Jonges. Die hierfür geschätzten Kosten belaufen sich auf eine fünfstellige Summe. Einige Arbeiten müssen aufgrund des Denkmalschutzes von spezialisierten Fachfirmen ausgeführt werden. 

 

Das Königspaar bittet die Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung für dieses Vorhaben und dankt herzlich für jede Spende. 

 

IBAN: DE84 3015 0200 0003 4026 33 

Verwendungszweck: Heiligenhäuschen

Heiligenhäuschen am Korresberg, Foto: Peter Adelskamp


Aktueller Sebastianus-Ehrenpreisträger - Ingrid Kaiser

Ingrid Kaiser wurde für ihr stilles, aber außergewöhnlich beständiges Engagement mit dem Sebastianus-Ehrenpreis ausgezeichnet. Sie gehört zu jenen Menschen, deren Wirken oft im Hintergrund bleibt und dennoch über viele Jahre hinweg sichtbar und spürbar das Bild und das Miteinander einer Stadt prägt. Ihr Einsatz steht beispielhaft für jene kleinen, selbstverständlichen Taten, die allzu leicht übersehen werden, obwohl sie Ausdruck tiefer Verbundenheit und innerer Überzeugung sind.

 

Im Mittelpunkt dieser Würdigung steht das Wegekreuz, das von der Bruderschaft vor ein paar Jahren wieder nahe an seinen ursprünglichen Standort an der Kreuzstraße zurückversetzt wurde. Schon an seinem früheren Platz war das Kreuz stets mit frischen Blumen geschmückt. Ein Bild, das sich auch am neuen Standort fortsetzt. Woche für Woche finden sich dort Blumen, gepflegt und mit Wasser versorgt, unabhängig von Jahreszeit und Wetter. Was für viele wie eine Selbstverständlichkeit wirkt, ist das Ergebnis verlässlicher, jahrelanger Fürsorge.

 

Diese Aufgabe hat Ingrid Kaiser über viele Jahre hinweg übernommen. Sie sorgt für den Blumenschmuck, besorgt die Blumen, kümmert sich insbesondere in den Sommermonaten um die regelmäßige Pflege und trägt die Kosten dafür selbst. Ihr Handeln entspringt keiner Verpflichtung, sondern einer tiefen inneren Haltung des Engagements für die Gemeinschaft und für die Kirche.

 

Gerade diese Form des Einsatzes, im Kleinen wie im Großen, ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Ingrid Kaiser steht für eine Haltung, die das Gemeinwohl über das Eigene stellt und Verantwortung übernimmt, ohne Anerkennung zu erwarten. Mit dem Sebastianus-Ehrenpreis dankt die Bruderschaft ihr für dieses langjährige und beispielhafte Engagement.

 

Der mit dem Ehrenpreis verbundene Geldbetrag in Höhe von 500 Euro wird auf Wunsch von Frau Kaiser dem Waisenhaus zugutekommen, das Pater Leonard in Afrika betreut. Auch dafür gilt ihr besonderer Dank und höchste Anerkennung.

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