Willkommen

Herzlich Willkommen auf der Internetseite der Sankt Sebastianus Bruderschaft 1484 Erkrath e.V.

 

Die Bruderschaft ist die älteste und größte Vereinigung in Erkrath. Seit Jahrhunderten folgt sie christlichen und heimatverbundenen Werten. Dies wird auch durch die Gemeinnützigkeit des Vereins deutlich, der - dem Bruderschaftsmotto GLAUBE, SITTE, HEIMAT folgend - nicht nur die christliche Gemeinschaft in Erkrath fördert, sondern allen Erkratherinnen und Erkrathern durch Volksfeste und ehrenamtliches Engagement nahe sein möchte. Seit Jahrhunderten wirkt die Bruderschaft mit und für die Kirche und wurde als kirchliche Organisation anerkannt. 

 

Lernen Sie die Bruderschaft kennen. Sie besteht nicht nur aus Schützenfest und Uniformen, sondern auch aus vielen helfenden Händen, die sich für das Gemeinwohl und die örtliche Gemeinschaft engagieren. Das Bruderschaftsleben gestalten dabei die älteren und die vielen jüngeren Mitglieder gemeinsam, frei nach dem Spruch von Thomas Morus "Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme".

Termine

Bitte beachten Sie den Menüpunkt "Termine". Hier finden Sie immer aktuell den Terminplan der Bruderschaft. Auch finden Sie einen Link, über den Sie sich den Terminplan als sogenannte "iCal-Datei" in Ihren privaten Kalender auf PC, Mac oder Smartphone einblenden lassen können.


Mithilfe

Wir brauchen Ihre Mithilfe. Haben Sie noch alte Fotos mit Motiven der St. Seb. Bruderschaft 1484 Erkrath e.V.? Dann helfen Sie doch bitte bei dem Aufbau unserer Bilddatenbank. Schicken Sie bitte die Bilder an die folgende E-Mail-Adresse:

bildersammlung@bruderschaft-erkrath.com

Bitte beschreiben Sie, was und wer zu sehen ist und wann das Bild gemacht wurde. Bitte bestätigen Sie in jedem Falle, dass Sie die Bildrechte haben und der Bruderschaft das uneingeschränkte Recht einräumen, das Bild bzw. die Bilder zu verwenden. Bei Veröffentlichung wird ihr Name als Urheber genannt. Vorab vielen Dank.



Aktuelle Meldungen

70 Jahre Mitgliedschaft in der Bruderschaft

von Horst Osmann

 

Was ist der Grund dafür, dass die St. Sebastianus Bruderschaft 1484 Erkrath e.V. schon seit mehr als 530 Jahren besteht und Generationen von Erkrathern für ihr Fortbestehen sorgen? Ein wesentliches und markantes Merkmal scheint zu sein, dass die Bruderschaftsmitglieder nach dem Eintritt mehrheitlich bis zum Lebensende ihrer Bruderschaft die Treue halten. Beispielhaft erinnert sei hier an den 2007 verstorbenen Karl Hanten, der 1932 in die Bruderschaft eingetreten und 75 Jahre ihr Mitglied war. Oder an Karl Büchel, der im Januar 2016 für 65jährige Mitgliedschaft seit 1951 geehrt wurde.

Aktuell hat die Bruderschaft gleich vier hochbetagte Mitglieder, die im Sommer 1946 bei den ersten Nachkriegsaktivitäten der Sebastianusbruderschaft mitwirkten und zur Generalversammlung 1947 offiziell aufgenommen wurden: Alois Gumpertz, Willi Strucksberg, Heinz Weyer und Ludwig Weyer. Heinz Weyer ist Mitglied der 2. Kompanie, die anderen drei gehören dem Reitercorps an. Für 1946 enthält das Protokollbuch folgende Notiz: „Am 26.6.1946 wurde unsere Pfarrgemeinde vom Erzbischof Kardinal Dr. Frings besucht und die hl. Firmung gespendet. Unsere St. Sebastianusbruderschaft war beim Empfang des hohen Kirchenfürsten mit Fahnen und Königssilber zugegen. Die angeschlossene Reiterabteilung holte Eminenz an der Pfarrgrenze ab und begleitete ihn auch am Spätnachmittag auf der Rückreise. Er (Kardinal Frings) dankte für den Empfang seitens der Bruderschaft, lobend gedachte er der stattlichen Reiterabteilung, an die er noch Grüße bestellte“. An diesem ersten öffentlichen Auftritt der Sebastianusbruderschaft nach dem Krieg nahmen auch die oben genannten Altschützen und Jubilare teil. 

Alle vier genannten Senioren begehen im Januar 2017 das seltene Jubiläum der 70jährigen Mitgliedschaft und sind damit Zeitzeugen der jüngeren Bruderschaftsgeschichte. Ihre Erlebnisse und Erfahrungen hat Joachim Noack 2014 in seinem Buch „Damals ..., Erkrather Sebastianer erinnern sich“ verarbeitet und beschrieben. Karl Hucklenbroich, der gemeinsam mit den anderen Genannten ebenfalls 1946/47 Mitglied im Reitercorps der Bruderschaft wurde, verstarb leider 2016 und kann sein 70. Bruderschaftsjubiläum leider nicht begehen.

Die verbliebenen Altschützen werden in einer Kurzvita vorgestellt:

  • Alois Gumpertz, Bauer auf dem Erkrather Stinderhof, gehörte seit 1946/47 dem Reitercorps der Bruderschaft an. 1969 war er König der Bruderschaft. Als aktiver Reiter seiner Kompanie wurde er 1970 und 1978 Sieger der herbstlichen Fuchsjagd (Fuchs).
  • Willi Strucksberg, Bauer auf dem Hof Breckhaus in Homberg, ist seit 1946/47 Mitglied im Reitercorps der Bruderschaft. 1951 war er Fuchs.
  • Heinz Weyer, wurde 1947 Mitglied der 2.Kompanie. Mehr als 50 Jahre war er aktiver Fahnenschwenker der Bruderschaft. Für seinen Einsatz und seine Treue wurden ihm das silberne Verdienstkreuz, der hohe Bruderschaftsorden und das Sankt-Sebastianus-Ehrenkreuz verliehen.
  • Ludwig Weyer, ist gleichfalls seit 1946/47 Mitglied im Reitercorps der Bruderschaft. 1961 konnte er mit 29 Jahren als einer der jüngsten Könige die Bruderschaft repräsentieren. Im Reitercorps war er Fuchs in den Jahren 1955, 1959, 1969, 1992 und 2000. 2003 bis 2008 war er Rittmeister des Reitercorps.  Er ist Träger des silbernen Verdienstkreuzes und des hohen Bruderschaftsordens. Ludwig Weyer hat schon von Geburt an eine besondere Beziehung zu Pferden gehabt. Er wurde vor 84 Jahren in der letzten Erkrather Hufschmiede geboren.

Erneut Bezirksprinz und Bezirkspagenprinz aus Erkrath

Am 08. Oktober 2016 fand in dem Hubbelrather Bürgerhaus das jährliche Bezirksfest des Bezirkes Niederberg im Historischen Bund der Deutschen Schützenbruderschaften statt. Zu dem Bezirk gehören die Bruderschaften aus Erkrath, Hochdahl-Sandheide, Hubbelrath und Mettmann. In dem vergangenen Jahr gelang es allen Majestäten der Sankt Sebastianus Bruderschaft 1484 Erkrath e.V. die Schießwettbewerbe für sich zu entscheiden und so galt es heute, das Bezirkskönigspaar Dirk und Tina Hanten, das Bezirksprinzenpaar Lucas Nicolay und Vivian da Silva und das Bezirksschülerprinzenpaar Christian Heinz und Annika Hoh zu verabschieden.


Bei dem Wettkampf um die Majestätswürde für das kommende Jahr konnten sich als Bezirkskönigspaar Egbert Hupp und Stephanie Wunderlich (Hubbelrath), als Bezirksprinzenpaar Cedric Gumpertz und Alexandra Gumpertz (Erkrath) und als Bezirksschülerprinzenpaar Benjamin Lange und Katharina Heinz (Erkrath) erfolgreich durchsetzen. Sie werden nun für ein Jahr den Bezirk repräsentieren.


Damit konnte Erkrath erneut zwei Titel für sich entscheiden.


Die neuen Majestäten wurden im Rahmen eines launigen Krönungsballs eingeführt, der den vielen Gästen großen Spaß bereitete.

 

Fotos finden Sie hier.


Christkönigsfest 2016: Vortrag von Werner Höbsch zu dem Thema "Ein Gott zwischen zwei Religionen?"

Mein Gott, dein Gott, unser Gott?

Ein Gott zwischen zwei Religionen?

Christen und Muslime glauben an den Gott Abrahams - und damit an den selben Gott !

Eine Frage, die nicht nur aus theologischer Sicht Kontroversen auslöst. Wie zeigt sich Gott nach dem Zeugnis der Bibel, wie nach dem Zeugnis des Korans? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede lassen sich erkennen?

Und aktuell: Läßt sich Gewalt im Namen Gottes aus Sicht der Religionen - besonders mit Blick auf den Islam - rechtfertigen?

Sie sind herzlich eingeladen am:
Christkönigsfest,
Samstag 19. November 2016
18:00 Uhr
nach der Vorabendmesse im Pfarrzentrum
St. Johannes der Täufer, Kreuzstr. 34

Für ein leckeres Abendessen ist gesorgt!

 

Der Vortrag wird gehalten von Werner Höbsch, Jg. 1951, Studium der Theologie in Bonn, verheiratet, drei Kinder. Seit 1978 tätig im Erzbistum Köln, zuerst in der Jugendseelsorge, seit 1993 als Beauftragter für Sekten- und Weltanschauungsfragen, ab 2001 Leiter des Referates Dialog und Verkündigung. Promotion zum Dr. theol. mit einer Arbeit zu "Katholische Kirche und Buddhismus" in Deutschland.

Download
Einladung zum Vortrag zum Christkönigsfest 2016
2016_ Flyer_Christkoenigsfest.pdf
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Erdbeerfest im CBT-Haus

Anfang Juli fand traditionell das Erdbeerfest des CBT-Wohnhauses statt, zu dem die Bruderschaft immer herzlich eingeladen wird.

 

Das CBT-Wohnhaus St. Johannes liegt direkt hinter der Erkrather Pfarrkirche St. Johannes der Täufer und dem Pastorat. Es steht auf dem Grund der ehemaligen Katholischen Schule, deren Gebäude von 1868 bis 1986 existierte - auch wenn die Schule selbst schon seit Jahrzehnten nicht mehr als solche in Betrieb war.

 

Bericht: Peter Adelskamp

Fotos: Petra Büchel


Bruderschaft verabschiedet sich von ihrem Hochstand

Zum letzten Mal schoss die Erkrather Sebastianus Bruderschaft heute auf ihrem Hochstand auf dem Gerberplatz. Der amtierende König Gerhard Hanten unterschrieb als Letzter der anwesenden Sebastianer auf dem Schild "Servus", das nun auf dem Stand hochgezogen wurde. Er ist der letzte König, der auf diesem Stand ausgeschossen wurde.


Im Rahmen der Bebauung des Pose Mareé-Geländes muss der bisherige Hochstand weichen. Auch die Zufahrt zu dem Gerberplatz musste aus diesem Grunde bereits verlegt werden. Die Planungen für einen neuen Hochstand auf dem Gerberplatz sind bereits weitgehend abgeschlossen und so freut sich die Bruderschaft auf das kommende Schützenfest mit einer neuen Anlage.